Zwei Jahrhundertfluten haben Grimma neu definiert — und mit der 57-Millionen-Euro-Hochwasserschutzanlage eine bauliche Antwort gefunden, die 2022 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur ausgezeichnet wurde. Heute geht es in der Großen Kreisstadt im Muldental um Altstadtsanierung, Wohnungsbau und Wärmewende über 64 Ortsteile hinweg. Bausafe übernimmt vom Dresdner Standort aus die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination.
Rund 28.000 Einwohner, 64 Ortsteile, viertgrößte Fläche aller sächsischen Städte — Grimma im Muldental ist eine ungewöhnlich vielgestaltige Kommune. Knapp 25 Kilometer südöstlich von Leipzig liegt die historische Altstadt am Wasser, drumherum verteilen sich Dörfer und Weiler über das Obstland. Wer hier baut, hat es selten mit einem einheitlichen Bauumfeld zu tun — und schon gar nicht mit einfachen Logistikwegen.
Die markanteste Baumaßnahme der jüngeren Stadtgeschichte ist die Hochwasserschutzanlage. Nach den Fluten 2002 und 2013 wurde sie in elf Jahren Bauzeit errichtet, kostete rund 57 Millionen Euro, ist etwa zwei Kilometer lang und reicht stellenweise zwölf Meter tief in den Felsen. 78 Öffnungen und Fluttore lassen das normale Stadtleben durch, die 800 Jahre alte Stadtmauer wurde denkmalgerecht eingebunden — für die TU Dresden ein 1:50-Modell wert. 2022 erhielt das Bauwerk den Sächsischen Staatspreis für Baukultur. Wer in Grimma am Wasser baut, hat seitdem einen klaren Maßstab vor Augen.
Aktuell prägen drei Themen das Baugeschehen: Sanierung und Neunutzung in der Altstadt, Wohnungsbau im Stadtgebiet und Wärmewende. Im Energie-Effizienz-Netzwerk KEEN-LeLa entwickelt Grimma mit Bad Lausick, Colditz, Belgern-Schildau, Markranstädt, Trebsen und Elstertrebnitz klimaneutrale Szenarien für Sanierung, Neubau und Wärmenetze. Hinzu kommen touristische Bauten am Mulderadweg und das Obstland — eine Mischung, die Bauablauf, Logistik und Sicherheitskonzepte stets aufs Neue herausfordert.
Altstadt-Sanierung oder Tiefbau in Grimma — wann brauchen Sie einen SiGeKo?
Klärung in 3 MinutenWer in Grimmas denkmalgeschützter Altstadt baut, arbeitet mit dem Bestehenden — Gerüstaufbauten in engen Gassen, Lieferlogistik über den Markt, Rückbau im Bestand. Eine klare Sicherheitsplanung ersetzt hier viele Ad-hoc-Lösungen vor Ort.
Hochwasserschutz, Uferarbeiten und Tiefbaumaßnahmen finden in beengten, oft denkmalsensiblen Lagen statt. Die Hochwasserschutzanlage hat gezeigt, wie weit gut koordinierter Bauablauf trägt — kleinere Vorhaben profitieren vom gleichen Prinzip.
Klimaneutrale Wärmenetze, energetische Sanierung im Bestand und Quartiersmaßnahmen verbinden Hoch- und Tiefbau auf engstem Raum. Wo mehrere Gewerke gleichzeitig im Quartier arbeiten, wird die Koordination zur Schlüsselfrage.
Großflächige Logistikhalle im Leipziger Raum — Stahlbau, Verladezonen, Lagertechnik. Bei solchen Hallenprojekten ziehen sich Absturzsicherung und Kranlogistik durch fast alle Bauphasen …
Verwaltungsneubau in Chemnitz mit Tiefgarage, technischer Gebäudeausstattung und Außenanlagen. Bausafe steuerte die SiGeKo-Koordination von Spatenstich bis Übergabe …
Verkehrsbau in Dresden mit aktiver Verkehrsführung über die gesamte Bauzeit. Hier kommt es weniger auf große Gesten an als auf das tägliche Zusammenspiel von Bauunternehmen, Verkehr und Anwohnern …
Wohnbau in Chemnitz mit mehreren Geschossen, Aufzug- und Tiefgaragenanschluss. Die Bauphasen liefen versetzt — eine Konstellation, in der die Trennung von Bereichen klar geregelt sein muss …
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Ein Gründerzeit-Wohnhaus in Dresden wurde grundhaft saniert. Statik prüfen, Substanz erhalten, Schadstoffe abklären — und das alles im engen Dialog mit der Denkmalpflege …
Bestandssanierung in Leipzig mit Mietern im Haus. Gerüstaufbau, Müllrutschen, Lieferlogistik und Treppenhausnutzung wurden Tag für Tag mit den Bewohnern austariert — eine echte Schnittstellenaufgabe …
Erweiterung von Büro- und Gewerbeflächen in Dresden in mehreren Abschnitten. Jeder Abschnitt brachte eigene Schnittstellen zwischen Bestand und Neubau mit sich — die Koordination sorgte für die Übergänge …
Vom Dresdner Standort aus betreuen wir Bauvorhaben im Muldental und im Leipziger Süden — von Grimma über Wurzen und Colditz bis Borna, Markkleeberg und ins Obstland. Wo Sie Ihren Bauplatz haben, ist für uns Vereinbarungssache, nicht Hindernis.
Gerade bei Altstadtprojekten und Sanierungen im Bestand kommen schnell Fragen auf: Brauche ich überhaupt einen SiGeKo? Was steht in der Baustellenverordnung wirklich drin? Wie wird abgerechnet? Unser Ratgeber führt durch die wichtigsten Themen — kompakt und ohne Floskeln.
Schwellenwerte, Personen-Arbeitstage und Haftung — wann die Baustellenverordnung einen SiGeKo verlangt.
Mehr erfahrenBedeutung, Aufgaben und wann ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator gesetzlich gefordert ist.
Mehr erfahrenWas ein Koordinator nach BaustellV und RAB 30 konkret leistet — getrennt nach Planung und Ausführung.
Mehr erfahrenEin paar Sätze zum Bauvorhaben genügen für den ersten Kontakt. Wir prüfen, ob eine SiGeKo-Pflicht besteht, schätzen den Aufwand und melden uns innerhalb eines Werktages mit Vorschlag und Honorarrahmen zurück.