Auf dem ehemaligen Militärflugplatz Großenhain entstehen rund 147 Hektar industriell nutzbare Fläche — eines der größten und sofort verfügbaren Industriegrundstücke im Freistaat Sachsen. Zusätzlich treibt die Stadt Tiefbau, Radwege und Brückenbau im Stadtgebiet voran. Bausafe übernimmt vom Dresdner Standort aus die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination für diese Vorhaben.
Großenhain im Kreis Meißen liegt rund 35 Kilometer nördlich von Dresden, etwa 15 Minuten von der A13. Die Stadt versteht sich als Industriestandort, mehr als 40 Unternehmen sind an den bestehenden Industrie- und Gewerbestandorten ansässig. Mit dem Industriegebiet „Großenhain Nord" entsteht aktuell etwas, was Sachsens Wirtschaftspolitik selten anbieten kann: rund 147 Hektar zusammenhängende, kurzfristig verfügbare Industriefläche. Das Areal des früheren Militärflugplatzes (Gesamtgröße 230 Hektar) wird seit Jahren systematisch für industrielle Großansiedlungen vorbereitet — Baurecht ist seit 2023 in Kraft.
Die Dimension verlangt entsprechende Planungs- und Sicherheitsstrukturen. Vor jeder Bebauung muss das Areal von militärischen Altlasten befreit, erschlossen und an Wasser, Abwasser, Energie und Verkehrsanbindung angeschlossen werden. Eine Machbarkeitsstudie sieht Potenziale für Maschinenbau, Solartechnik, Chemie/Pharmazie sowie für Mikroelektronik und Metallverarbeitung. Bei einer Großansiedlung in dieser Größenordnung greifen Erdbau, Tiefbau, Hallenbau und Anlagenbau parallel — eine Konstellation, bei der die SiGeKo-Koordination zur zentralen Schaltstelle wird.
Daneben läuft Großenhain als Stadt: Der LASuV baut mit Beteiligung der Stadt aktuell den Radweg an der B101 zwischen Großenhain und Priestewitz aus, die Landestalsperrenverwaltung erneuert die Fußgängerbrücke über die Große Röder. Dazu kommt regulärer Wohnungs-, Kita- und Schulbau für eine wachsende Bevölkerung. Großenhain baut also auf zwei Ebenen: Großindustrie im Norden, klassische Stadtaufgaben im Stadtgebiet.
Hallenbau, Erschließung oder Sanierung in Großenhain — SiGeKo-Pflicht ja oder nein?
Schwellenwerte ansehen147 Hektar auf einem ehemaligen Militärflugplatz, baurechtlich seit 2023 entwickelt — eine der wenigen Industrieflächen dieser Größenordnung. Ansiedlungen hier sind keine Hallen, sondern komplette Produktionsstandorte.
Vor dem Bauen kommt das Aufräumen — Munitionsfunde, Bodenaltlasten, Erschließung von 230 Hektar Gesamtareal. Klassische Vorbereitungsarbeiten, die eine durchgehende Sicherheitskoordination brauchen.
Parallel zum großen Vorhaben läuft das normale Stadtprogramm: B101-Radweg, Fußgängerbrücke über die Große Röder, Kita- und Schulhausbau für eine wachsende Stadt — jedes für sich mit eigenen Anforderungen.
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Im nördlichen Landkreis Meißen und im Dresdner Umland sind wir vom Dresdner Standort aus regelmäßig unterwegs — von Großenhain über Meißen, Coswig und Radebeul bis Riesa und in die Elbtaldörfer. Die Wege sind überschaubar, der Ansprechpartner durchgehend derselbe.
Gerade bei größeren Vorhaben — Hallenbau, Erschließung, Industriebau — lohnt sich der Blick auf die Grundlagen, bevor das Honorargespräch beginnt. Unsere Ratgeber-Texte sortieren Pflichtfälle, Aufgaben und Kostenstruktur eines SiGeKo, kurz und konkret.
Schwellenwerte, Personen-Arbeitstage und Haftung — wann die Baustellenverordnung einen SiGeKo verlangt.
Mehr erfahrenBedeutung, Aufgaben und wann ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator gesetzlich gefordert ist.
Mehr erfahrenWas ein Koordinator nach BaustellV und RAB 30 konkret leistet — getrennt nach Planung und Ausführung.
Mehr erfahrenEin paar Stichworte zum Vorhaben — Art des Baus, Standort, geplanter Baubeginn — genügen für den Auftakt. Wir prüfen die SiGeKo-Pflicht und melden uns innerhalb eines Werktages mit Einschätzung und Honorarrahmen.